(ACE Records) 26 Titel mit erstklassigem West Coast R&B/Rock ’n’ Roll der 1950er Jahre – beide Versionen der anderen großartigen Crown-Rock-’n’-Roll-Albums von 1958 sowie 9 Titel, die noch nie zuvor auf CD erschienen sind! 16-seitiges Booklet Diejenigen unter Ihnen, die den Aufstieg von Ace Records schon so lange mitverfolgt haben wie der Verfasser dieses Artikels, werden sich gerne daran erinnern, als das Label, das damals noch Chiswick hieß, seine allererste LP mit der Katalognummer CH 1 (deshalb tragen die Ace-Katalognummern, liebe jüngere Leser, noch immer das Präfix CH) mit dem Titel „Hollywood Rock’n’Roll“ veröffentlichte. Als sie hinter der Theke von Rock On in Camden Town zum Vorschein kam, war Ted Carrolls Stolz darauf für alle deutlich zu sehen. Ich glaube, er hat den größten Teil des Schaufensters mit Kopien des LP-Covers beklebt. Nun, über tausend Veröffentlichungen später, gibt es hier ein neues Ace-Album mit demselben Titel – nun ja, fast, was ist schon ein „Record Hop“ unter Freunden? Doch während jene Debüt-LP weißen Rock’n’Roll von Künstlern wie Glen Glenn und Alis Lesley enthielt, ganz im Stil ihrer Zeit, ist dieses Album etwas ganz anderes: eine heiße Mischung aus (hauptsächlich) rockigem Rhythm & Blues, und weitaus besser, als die jugendlichen Käufer damals für den lächerlichen Preis von 98 Cent erwarten durften. Es war der Nachfolger von „Rock’n’Roll Dance Party“, erschienen auf dem Crown-Label der Bihari-Brüder, und wie dieses erschien es zweimal mit leicht unterschiedlichen Titeln. Da ihr Ace kennt und wisst, wie sehr Compiler Tony Rounce auf „Zwei zum Preis von einem“-Angebote steht, wird es euch nicht überraschen, dass die CD alle Titel beider LP-Versionen enthält, plus neun weitere, die noch nie zuvor auf einer Ace-CD erschienen sind. Tatsächlich sind vier Titel zum ersten Mal überhaupt aus den Archiven aufgetaucht. Der Klassiker „Rock Everybody“ von den Teen Queens wird alle noch mehr rocken als zuvor, da er in einem noch mitreißenderen Tempo gespielt wird als die veröffentlichte Master-Version, und Maxwell Davis’ Instrumentalstück „Everybody Rockin’“ knüpft direkt daran an. Mercy Dees „Rompin’ And Stompin’“ ist eine unveröffentlichte Aufnahme, die – da ihr der Saxophon-Break der Single-Master-Version fehlt – sein Klavierspiel im Mittelteil zur Geltung bringt und zudem wie eine rostige Axt swingt. Schließlich ist hier Jesse Belvins „Goodnight My Love“, ein klassischer „Ender“, in einer kürzlich entdeckten Zusammenführung von Teilen aus zwei verschiedenen Takes zu hören. Man hört die Nahtstelle nicht. Was die Titel auf den ursprünglichen LPs angeht, so sind die meisten bekannt – und das zu Recht. Angefangen mit dem Opener „Stranded In The Jungle“ gibt es hier einige der heißesten Rocker, die je aufgenommen wurden: Versuchen Sie mal, bei „Oop Shoop“ von The Queens, „Mary Lou“ von Young Jessie oder „Good Rocking Daddy“ von Etta James (auch hier wieder etwas anders als die 45-U/min-Version) still zu sitzen. Oder besser noch: Versuchen Sie es gar nicht erst. Balladenliebhaber kommen mit Titeln wie „Girl In My Dreams“ von den Cliques (einem ewigen jamaikanischen Favoriten, der dort viele Jahre lang als Bootleg – ups – im Katalog war) und Dolly Coopers naiv-charmantem, daneben gegangenen Versuch, den Ruhm zu erlangen, „Teenage Prayer“, voll auf ihre Kosten. Der ergreifendste Titel ist angesichts der jüngsten Berichte über seine Live-Auftritte Joe Houstons Demonstration seiner Meisterschaft am Tenorsaxophon, „Blow Joe Blow“. Die 26 Titel bieten reichlich Stoff zum Tanzen, Flanieren, Knutschen oder auch einfach nur zum Zuhören. Dazu kommen das kristallklare Mastering von Nick Robbins, die gewohnt fundierten Liner Notes von Tony Rounce und die hochwertige Verpackung – und man sieht, dass der Stolz, der diesem ersten HOLLYWOOD ROCK’N’ROLL RECORD HOP innewohnt, auch 29 Jahre später noch ungebrochen ist. Von Mike Atherton
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