Die Hammerklaviersonate ist die bei weitem längste Klaviersonate Ludwig van Beethovens, und ihm selbst zufolge auch seine beste - auf jeden Fall ist sie aber seine spieltechnisch anspruchsvollste. Er begann im November oder Dezember 1817 mit der Arbeit daran, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen - laut seinen eigenen Angaben die Nachwirkungen einer Infektion im Oktober des Vorjahres - ein Jahr lang kaum etwas komponiert hatte. Der heute geläufige Beiname der Sonate geht auf Beethovens Suche nach einem deutschen Wort für Clavier und Pianoforte bzw. Fortepiano zurück. Clavier konnte nämlich damals entweder Klavier oder Cembalo bedeuten. Nachdem er entsprechenden Rat eingeholt hatte, entschied er sich für Hammerklavier. Tatsächlich wäre das Stück, anders als etwa die frühen Sonaten, auf einem Cembalo vollkommen unspielbar gewesen. Den Begriff verwendete er bereits in der vorangegangenen Sonate A-Dur Op.101, dann in der vorliegenden sowie der folgenden E-Dur Op.109. Diese beiden anderen Klaviersonaten beginnen jedoch sanft, während zu den hammerartigen Schlägen zu Beginn von Op.106 der Beiname Hammerklavier durchaus passt. Sie wurde als Große Sonate herausgegeben; ein Begriff, den Beethoven für groß angelegte Sonaten reserviert hatte, die separat geschrieben und veröffentlicht wurden. Die transzendentalen, spieltechnischen und interpretatorischen Schwierigkeiten von seiner Hammerklaviersonate werden immer alle außer den größten Pianisten ihrer Zeit abschrecken, und nur einige wenige sind in der Lage, die gewaltigen musikalischen, emotionalen und technischen Herausforderungen zu meistern. Der kanadische Pianist Marc-André Hamelin gehört natürlich zu ihnen, und seine Interpretation, die die ganze Pracht und Größe des Werks auskostet, ist einmal mehr schlicht überwältigend.
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