Grüner Teppich am Teichrand - die Waldmarbel (Luzula sylvatica)Wer einen robusten Bodendecker für feuchte Standorte im Garten sucht, findet in der Waldmarbel die perfekte Besetzung. Häufig wird das zu den Binsengräsern (Juncaceae) zählende Gewächs auch als Hainsimse oder Wald-Hainsimse bezeichnet. Wie der Name vermuten lässt, wächst die einheimische Wildpflanze im Wald. Sie ist in ganz Europa und Teilen Asiens in Laub- und Nadelwäldern verbreitet.Haben Sie ein Grundstück in Waldnähe? Dann sollten Sie dem Gras mit den zierlichen Blättern einen Platz im Schatten oder Halbschatten einräumen. An feuchten Standorten mit leicht saurem Boden zeigt sich sie in ihrer ganzen Schönheit. Kalkhaltiges Substrat und volle Sonne werden nicht gut vertragen.Die Waldmarbel wächst aufrecht zu einem 30 bis 40 Zentimeter hohen Busch heran. Ihre stabilen, zunächst hellgrünen und später dunkelgrünen Blätter werden etwa einen Zentimeter breit. Am Rand sind sie mit dichten hellen Wimpern besetzt.Von Mai bis Juni blüht das reizvolle Binsengras. Kleine, kastanienbraune Blüten mit leicht silbrigem Glanz erscheinen an den abstehenden Ästen des grazilen Blütenstandes.Junge Waldmarbelpflanzen bilden zunächst lockere Horste, bevor sie dann zu wunderbar dichten grünen Teppichen heranwachsen. Der Konkurrenz anderer Gewächse kann die Wildstaude gut widerstehen. Das enorme Ausbreitungsbedürfnis des Binsengrases kann allerdings schwächere Pflanzen schnell in Bedrängnis bringen. Schützen Sie diese durch Wurzelsperren.Die robuste Staude eignet sich ausgezeichnet zum Begrünen von Flächen oder zum Unterpflanzen von Bäumen und Büschen. Wer einen Gartenteich umranden möchte, hat mit dem Binsengras schnell Erfolg. Naturnah gestaltete Gärten profitieren von der schnellwüchsigen Sorte.Viel Pflege benötigt die winterharte Pflanze nicht. Schneiden Sie nach dem Winter unansehnlich gewordene Pflanzenteile zurück. Auf diese Weise bringen Sie den grünen Bodendecker schnell wieder zum Strahlen!Kombinieren Sie das attraktive Gras mit anderen feuchtigkeitsliebenden Wildstauden. Sumpfdotterblumen bilden mit ihren leuchtend gelben Blüten den perfekten Kontrast zum dunklen Grün der Waldmarbelblätter. Auch die schattenliebenden Funkien eignen sich als Beetpartner.Besonders attraktiv wirken Gruppenpflanzungen verschiedener Binsengräser. Erleben Sie das zauberhafte Zusammenspiel der hauchzarten Binsengrasblüten.Wer nicht nur im Frühling die filigrane Leichtigkeit der Waldmarbel-Blüten genießen möchte, kann sie in der Vase trocknen. Zusammen mit anderen getrockneten Gräsern und Blumen in antiken Metall- oder Keramikgefäßen arrangiert, bleibt ihre Schönheit lange erhalten.
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