In Beat Amreins medizinischem Kammerspiel "Terminal verdächtig" prallen Hypochondrie und ärztliche Geduld in einer Schweizer Hausarztpraxis aufeinander – mit herrlich tragikomischem Ausgang. Dr. Hans Egger steht kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Seit dreißig Jahren führt der Allgemeinmediziner seine Praxis mit stoischer Ruhe, doch diese wird auf eine harte Probe gestellt, als sich fünf außergewöhnliche Patienten bei ihm einfinden. Da ist Walter Brunner, der überzeugte Selbstdiagnostiker, der nach einer Nacht voller Internet-Recherchen die Afrikanische Schlafkrankheit bei sich diagnostiziert hat – obwohl er seit zwanzig Jahren nicht mehr im Ausland war. Jeder der fünf Patienten bringt seine eigene, höchst überzeugte Selbstdiagnose mit, und jeder stellt Dr. Egger vor die Herausforderung, zwischen tatsächlichen Symptomen und eingebildeten Leiden zu unterscheiden. Mit feinem Humor und psychologischem Gespür zeichnet Amrein das Porträt eines Gesundheitssystems im Wandel, in dem Dr. Google oft die erste Anlaufstelle ist und Patienten mit ausgedruckten Studien in die Sprechstunde kommen. Dabei verliert der Autor nie den Respekt vor seinen Figuren: Weder wird Dr. Egger zum zynischen Arztkitsch noch werden die Patienten zur reinen Karikatur. Stattdessen entfaltet sich eine warmherzige Beobachtung menschlicher Ängste, der Sehnsucht nach Gewissheit und der Frage, wie viel Wissen manchmal zu viel sein kann. Besonders gelungen ist die Charakterzeichnung von Renate Küng, der Medizinischen Praxisassistentin, die mit ihrer handschriftlichen Zusatzkartei und jahrzehntelanger Erfahrung oft mehr weiß als jede elektronische Patientenakte verraten könnte.
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