Eine Seele – zwei Leben erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Irene, deren Schicksal eng mit den politischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Als uneheliches Kind einer Deutschen und eines französischen Kriegsgefangenen wächst sie in der Zeit des aufkommenden Faschismus auf. In jungen Jahren lernt sie Walter kennen, einen Deserteur, der gefasst und in ein Straflager gebracht wird. Die Gestapo versucht, Irene zur Zusammenarbeit zu bewegen – sie lehnt ab. Dennoch wird Walter freigelassen. Die beiden heiraten, bauen sich in Berlin ein gemeinsames Leben auf und bekommen zwei Söhne. Mit dem Zweiten Weltkrieg zerbricht diese fragile Normalität. Walter wird eingezogen, ein enger Freund fällt an der Front. Während eines Bombenangriffs bringt Irene ihr drittes Kind zur Welt; der Junge stirbt kurz nach der Geburt. Sie flieht mit ihren Söhnen in ihre niederschlesische Heimat, wo sie erfährt, dass Walter in Russland vermisst wird. Kurz darauf verliert sie auch ihren zweiten Sohn an Diphtherie. Als die Front näher rückt, flieht das Dorf über die Oder. Nach Kriegsende wird die Region polnisch. Ein russischer Militärarzt heilt Irenes schwere Arthritis. Während viele Deutsche vertrieben werden, gelingt es Irenes Familie zu bleiben. Sie lernt Polnisch und erzieht ihren Sohn unter den neuen Bedingungen. Was Irene nicht weiß: Walter ist aus sowjetischer Gefangenschaft zurückgekehrt und sucht nach ihr – doch ihre Mutter, die ihn nie akzeptiert hat, fängt seine Briefe ab. Erst viele Jahre später begegnen sich die beiden wieder und klären die Vergangenheit, ein gemeinsames Leben scheint zunächst nicht möglich. Als Walters dritte Frau stirbt, finden Irene und Walter endgültig zueinander. Sie heiraten erneut und verbringen noch zwölf gemeinsame Jahre – ein spätes Glück im wiedervereinigten Deutschland. Am Ende bleibt Irene ein letzter Wunsch: nach ihrem Tod in jene Heimat zurückzukehren, die über vier Jahrzehnte zu einem festen Teil ihrer Identität geworden ist.
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