Ein Retreat. Ein Erzfeind. (K) eine Chance auf Vergebung? »Wie konnte ich mich nur darauf einlassen?« Lydia sitzt bereits im Flugzeug, bis sie so richtig begreift, was geschehen ist. Auf Drängen ihrer Freundin Eva reist sie zu einem Retreat auf Menorca. Dabei ist sie sich sicher, dass die Selbstfindungswoche ihr die Wut auf ihren Ex-Steuerberater Rolf garantiert nicht nehmen wird. Immerhin hat er sie in den Ruin getrieben. Doch sie merkt schnell, dass Retreat-Leiterin Lotte weiß, was sie tut. Lydia lässt sich auf die Übungen ein - bis sich herausstellt, dass der angekündigte Nachzügler ausgerechnet Rolf ist. Die erste Reaktion: sofort abreisen! Die zweite: widerwillig bleiben ... Schnell wird Lydia klar, dass die Wahrheit komplizierter ist, als es scheint. Zwischen Groll, Selbstironie und berührenden Momenten beginnt sie, ihre Perspektive zu verändern. Kann sie vielleicht doch verzeihen? Und ist Rolf wirklich der Mann, für den sie ihn gehalten hat? »Vielleicht verzeihe ich dir morgen« ist ein gefühlvoller Liebesroman über zweite Chancen und neues Glück - für alle, die glauben, dass ein Wunder manchmal genau dann möglich ist, wenn man es am wenigsten erwartet. *** LESEPROBE Ich bog gerade schwungvoll um eine Hausecke, um die Geschenkpapierberge Richtung Altpapiertonne zu befördern, als ich abrupt gegen einen warmen Körper prallte. Ich zuckte so stark zusammen, dass mir meine Fuhre entglitt. Aufgebracht stieß ich aus: »Himmel, Sie haben mir einen Riesenschrecken eingejagt!« In ebenso erschrockenem Tonfall erklang ein »Oje, das tut mir aufrichtig leid.« Die Stimme brachte mich dazu, verwirrt innezuhalten. Konnte das sein? Nein, unmöglich! Wahrscheinlich war ich nur derart in meinen trüben Gedankenspiralen gefangen, dass ich anfing, zu halluzinieren - oder noch furchteinflößender: den Verstand zu verlieren. Verunsichert ließ ich den Blick nach oben wandern und fand die schlimmste Ausgabe des schlimmsten Albtraums bestätigt. In der Realität, und nicht in einem unbewussten Moment in einer nächtlichen Scheinwelt! Es konnte keinen Zweifel geben: Ich sah mich dem Mann gegenüber, den ich nie mehr hatte sehen wollen. Aus dem Nichts, ohne Vorwarnung, ohne Netz und doppelten Boden. »Sie?«, würgte ich angestrengt hervor, und zwar so, dass es sich anhörte, als wäre er der Teufel persönlich. Na ja, das war er ja auch - vielleicht nicht der Teufel persönlich, doch zumindest mein persönlicher Teufel. ... Die komplette Geschichte gibt es als eBook oder Taschenbuch.
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