Die hohe Kunst des Schimpfens Schon der anonyme Kompilator des Deutschen Schimpfwörterbuchs von 1839 wusste ganz genau: "1. Das Schimpfen erleichtert jedem das Herz. 2. Schimpfen befördert die Gesundheit. 3. Schimpfen erleichtert und befördert jede Sache. 4. Schimpfen verschafft jedem mehr Ansehen. 5. Schimpfen ist ein treffliches Schutzmittel gegen Feinde. 6. Schimpfen schlichtet gar manchen Streit." Die hohe Kunst des Schimpfens versammelt ein buntes Sammelsurium der virtuosesten, eigenartigsten, heftigsten und lustigsten Beschimpfungen, Flüche und Stoßgebete: Wir haben uns auf der Suche nach Material vornehmlich unter den begabtesten Beleidigern der deutschsprachigen Literatur umgeschaut, in spezialisierten Wörterbüchern, in vielversprechenden Druckwerken und natürlich in den herrlich reichen Regionen deutscher Dialekte, bisweilen aber auch im Ausland. Auf welche Sprachlust, welchen Reichtum, welche Phantasie sind wir gestoßen! So reicht das Buch nun von Catull und anderen Gründungshelden des antiken Schimpftums, über die galleschweren Gockel des Humanismus, von den derben Tiraden des Barock über die spitzen Gemeinheiten der Aufklärung bis schließlich in unsere Gegenwart hinein. Neben sprachworterweiternden Einzelschimpfwörtern wurden auch Berufsgruppensprachschätze, Anwendungen im Zusammenhang, die großen Schimpfer der Geschichte und Phänomene wie diplomatische Beschimpfungen, briefliche Grobianismen, Schimpfwalzen und das Schimpfen ohne Worte berücksichtigt. Herausgekommen ist eine wahre Wunderkammer des kultivierten Dampfablassens und der lustvollen Enthemmung, nicht zuletzt eine Handreichung, um den "dreyrokichten, maußköpfigen, glasaugichten, überdienstfertigen, abgefeimten Schurken" (Shakespeare/Wieland) dieser Welt stilvoll und mit muskulösem Wortschatz entgegenzutreten. Ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte! Tobias Roth (geb. 1985 in der Grant-Metropole München) und Wolfgang Hörner (geb. 1964 in der UNESCO-Schimpfregion Hohenlohe) sind als Büchermenschen in verschiedensten Rollen aktiv. Gemeinsam gaben sie im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis unter anderem den "Sprichwörtlichen Weltbürger" Erasmus von Rotterdam (2018) heraus.
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