Die Ausstellung Light Sound Senses erforscht Licht als physikalisches und natürliches sowie ästhetisch nutzbares Phänomen und zielt darauf ab, unsere vielfältigen Sinneswahrnehmungen anzuregen. Die Besucher sind eingeladen, sich mit multisensorischen Kunstwerken auseinanderzusetzen, um ihr eigenes Bewusstsein für Raum, Zeit, Licht und Klang zu schärfen. Licht wird dabei sowohl als Indikator technologischer Entwicklung als auch als kulturelles Konstrukt mit symbolischer Bedeutung untersucht. Durch Werke aus der Heidi Horten Collection sowie Leihgaben von TBA21 und ortsspezifische sowie immersive Installationen – die exklusiv für die Ausstellung von eingeladenen Künstlern realisiert wurden – vermittelt Light Sound Senses ein tieferes Verständnis für das Wesen von Licht, Klang und unsere fünf Sinne. In der Ausstellung, die sich über zwei Stockwerke des Museums erstreckt, lernen Besucher Pioniere der Lichtkunst wie László Moholy-Nagy kennen oder begegnen immersiven Lichtinstallationen von Olafur Eliasson, Brigitte Kowanz und Siegrun Appelt. Appelt befasst sich mit dem Thema Lichtverschmutzung und den wissenschaftlichen Hintergründen der Tageslichtforschung. Tracey Emin und Joseph Kosuth verwenden Neon als künstlerisches und konzeptuelles Material. Eine raumfüllende Klanginstallation des österreichischen Künstlers Bernhard Leitner lädt die Besucher dazu ein, „Klang zu sehen“; andere Künstler nutzen Klang, um eine stärkere Wahrnehmung des eigenen Körpers zu ermöglichen. Schließlich regen Werke von Lena Henke und Ernesto Neto den Geruchs- und Geschmackssinn an. Beteiiligte Künstler:innen Siegrun Appelt with Constanze Müller, John M Armleder, Cibelle Cavalli Bastos, Olafur Eliasson, Tracey Emin, Cerith Wyn Evans, Dan Flavin, Ceal Floyer, Peter Friedl, Gelatin, Helga Griffiths, Lena Henke, Carsten Höller, Krištof Kintera, Edgar Knoop, Brigitte Kowanz, Joseph Kosuth, Bernhard Leitner, Paul McCarthy, László Moholy-Nagy, Iván Navarro, Ernesto Neto, Carsten Nicolai, Tim Noble & Sue Webster, Tony Oursler, Finnbogi Petursson, Ugo Rondinone, Christine Schörkhuber, SUPERFLEX, Iv Toshain and Martin Walde.
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